Seelbach Cocktail

Cocktail Bitters sind für viele die Würze im Cocktail. Ein oder zwei Dashes können deutlich den Geschmack verändern oder auch nur abrunden. Das eine oder andere Dash zu viel kann aber auch alles verderben. Nicht viele Drinks vergeben den Schüttler zu viel an der Flasche.

Dagegen kann der Seelbach Cocktail wohl nicht genug der bitteren Würze bekommen. Vierzehn Dashes an Bitters geben ihm den Schliff.

Im Gegensatz zum klassischen Seelbach, der mit Champagner hergestellt wird, haben wir Cremant de Alsace von Calixte benutzt. Im Grunde könnte man auch Prosecco, Cava oder auch Rieslingsekt nehmen. Das alles ist nur eine Frage der Herkunft und des Geschmacks.

Wir nehmen also 3 cl Bourbon, welchen ist auch eine Frage des Geschmacks. Wir haben den billigen Pennypacker von Rewe zum probieren genommen und fanden den gar nicht mal so schlecht im Ergebnis. Zumindest überraschte er uns. Dazu kamen 1,5 cl Triple Sec, bei uns Patron Citronge, welches auch Gary Regan in The Joy of Mixology empfiehlt.

Das ganze wird mit 7 Dashes Angustura Bitters und 7 Dashes Peychaud Bitters, wir haben Bitter Truth Aromatic Bitters genommen, verfeinert. Dann füllt man das Glas, eine Sektflöte tut da gut, mit dem Champagner oder eben wie bei uns mit dem Cremant auf.

Heraus kommt der Seelbach Cocktail. Sehr lecker, der Bourbon schmeckt hervor, ohne sich aufzudrängen. Die Bitters passen, ohne zu viel zu sein. Eine Runde Sache ist das.

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