Malibu Caribbean Rum with Coconut & Mango

Gruselige Mischungen in der Dose gibt es viele. Sie wie wir diese in Holland entdeckt haben. Karibischer Rum wurde hier mit Kokos, Malibu steht ja als Marke drauf, und Mango gemixt. So eine ähnliche Mischung hatten wir schon mal mit Birne verkostet und waren ja nicht so begeistert.

Nun, auch die Sorte Mango kann nicht überzeugen. Es geht ein penetranter Geruch von Kokos von diesem Getränk aus. Es erinnert uns eher an Kokossonnenöl als an einen Drink. So schmeckt es dann auch. Penetrant nach Kokos. Dazu ist es noch zu süß.

Weder Mango noch Rum ist zu schmecken. Beidem wird einfach eins vom Kokosaroma übergebügelt. Richtig abgestimmt geht anders. Also auch hier: Muss man das trinken? Nein.

Jim Beam Lime Splash

In zwei Folgen haben wir schon Jim Beam in Dosen probiert. In Nr. 14 war es mit Cola und in Nr. 15 Honey & Ginger Ale. Und weil wir so begeistert waren, musste ich natürlich auch noch die dritte Variante, die gefühlt seit einer Ewigkeit hier im Kühlschrank steht, probieren.

So ganz will ich nicht verstehen, was wir hier eigentlich in der Dose haben. Auf der Website von Jim Beam steht

Der frische Sommer-Mix aus echtem Kentucky Straight Bourbon Whiskey und einem erfrischenden Spritzer Limette.

Ich verstehe das so, als wäre es reiner Bourbon mit eben einem “Spritzer Limette”. Auf der Dose allerdings gibt es eine Zutatenliste und da steht was von 11,4 % Jim Beam Bourbon. Das widerspricht sich.

In Wirklichkeit ist es eine Zitrus-Limonade in der eben etwa 10% Jim Beam drin ist. So schmeckt und riecht es dann auch. Eben leicht säuerlich zitrussig. Der Bourbon ist praktisch nicht zu schmecken. Hauptsächlich denken wir an eine zitrussige Limonade. Und dabei nicht mal an eine gute.

Vergleiche ich die drei Produkte miteinander, hat die Dose mit dem Lime Splash noch den besten Inhalt. Noch ein mal kaufen würde ich es aber trotzdem nicht.

Rotkäppchen Fruchtsecco Holunderblüte

Frau Foodfreak brachte aus dem Supermarkt einen “schönen Sommerdrink” mit. Für 99 Cent gab es Rotkäppchen Fruchtsecco Holunderblüte in der 200ml Flasche.

Wagemutig haben wir auf der sommerwarmen Terrasse dieses “fruchtig-frische” Getränk verkostet und waren überrascht. Es schmeckte künstlich aromatisch süß. Nun ja, ganz so überrascht waren wir dann doch nicht, denn eigentlich hätten wir es uns ja denken können.

Bekannt ist die Geschmackskombination ja schon vom allseits beliebten Hugo, nur hier eben nicht mit Zitronenmelisse, sondern mit Limettensaft. Wir finden die Idee, dies als “Sekt” zu verarbeiten, nicht schlecht, doch bitte nicht so als quietschsüßes Getränk.

Malibu Caribbean Rum with Coconut & Pear

Es ist schon lustig, in was heutzutage alles Rum gemischt und in Dosen gefüllt verkauft wird. In einem holländischen Supermarkt fanden wir eine Dose karibischen Rum, Kokosnuss und Birnensaft von Malibu.

Erstaunlicherweise schmeckt das ganze ziemlich erfrischend. Leider ist das Kokosaroma viel zu stark, so dass der Geschmack deutlich künstlich ist. Vom Rum ist nicht viel zu schmecken, dafür wieder mehr vom Birnensaft. Die Gesamtkombination schmeckt nicht schlecht, vor allem mit viel Eis, überzeugen kann sie aber nicht.

Also: Muss man das probieren? Nein.

Bidde Cuba Libre

Bidde, das sagen wir hier in Hamburg für “Bitte”. Doch Bidde ist auch eine “Spirituosenschmiede aus Hamburg”. Wir haben Bidde auf der Internorga kennengelernt und dachten erst mal, dass sich da mal wieder einer an Mischgetränken in der Dose versucht. Vor Ort durfen wir dann den Cuba Libre aus dem Fässchen, wie sie die Dose so nennen, probieren.

Bidde_KeyVisual_Cuba-Libre

Und wir waren überrascht. Zuerst sind es die Zutaten: karibischer Rum, echte Limetten, Bidda-Cola und Rohrzucker. Was in der Bidde-Cola steckt, wissen wir leider nicht. Dann kam das Design der Dose. Rumbraun, weisse Schrift und ein limettiges grün. Auf der Dose ist mit einem Strich markiert, wie viel Rum im Fässchen steckt. 6,66 cl auf 250 ml.

Doch genug der Fakten. Bidde Cuba Libre schmeckt in etwa so, wie wir uns einen Cuba Libre selbst gemischt hätten. Der Rum schmeckt deutlich, aber nicht überheblich vor. Er ist kräftig, ein leichtes karamelliges malziges Aroma kommt heraus. Eben so ist es mit der Cola. Sie schmeckt gut, so weit wir das gegen den Rum beurteilen können. Die säure der Limette tut dem ganzen auf jeden Fall gut.

Lohnt es sich jetzt also, Cuba Libre aus der Dose zu trinken? Im Notfall ja, wenn keine guten Einzelzutaten vorhanden sind. Dann kann man gerne den Griff zur Bidde wagen. Bidde gibt es übrigens hier, als Karte zum absuchen. Oder aber als Textauflistung: bei allen famila-nordost Märkten, alle Kaufland Märkten in und um Hamburg und Kiel, sehr vielen Edeka Märkten in Hamburg und vielen in Schleswig Holstein sowie bei einigen (inhabergeführten) REWE Märkten.

Also dann: Bidde, einen Cuba Libre.

Vielen Dank an Bidde, die uns das Bild zur Verfügung gestellt haben.